Umbau 2024

Die Stadtbücherei Gladbeck stellt ihr Ausleihsystem auf Selbstverbuchung (RFID-Technik) um. Der Eingangsbereich der Bücherei wird dabei komplett umgestaltet. Hierfür wird die Bücherei vom 1. Oktober bis 29. November geschlossen. Auf unseren Social Media Kanälen – Instagram und Facebook – werden wir regelmäßig Neuigkeiten und Fotos von der Baustelle posten. Auch hier auf unserer Webseite halten wir Sie natürlich auf dem Laufenden.
Die Wiedereröffnung feiern wir am Samstag, 30. November mit einem Tag der offenen Tür und einem bunten Programm für Groß und Klein.

Was bedeutet die Umstellung und Schließzeit für Sie?
  • In den nächsten Monaten können Sie kostenlos Ihren alten Büchereiausweis gegen einen RFID-Ausweis tauschen.
  • Der Bücherbus fährt während der Umbauphase nach Fahrplan und versorgt Sie an den üblichen Haltestellen auf Wunsch auch mit Medien aus der Hauptstelle. Die Ihnen nächstgelegene Haltestelle finden Sie schnell über das Geodatenportal.
  • Vor der Schließung können Sie bis zu 100 Medien ausleihen.
  • In der Umbauphase sind wir telefonisch unter 02043 99 2658 oder per Mail an stadtbuecherei@stadt-gladbeck.de erreichbar.
  • Unsere Online-Angebote sind ohne Einschränkungen nutzbar.
  • Die Gültigkeit der Büchereiausweise wird auf Grund der Schließung kostenfrei um zwei Monate verlängert.
Warum Selbstverbuchung?

Mit dem Einsatz der RFID-Technik soll die Ausleihe und Rückgabe der Medien zügiger und komfortabler werden. Zudem könnten die Mitarbeiter:innen mit neuen Schwerpunkten eingesetzt werden, zum Beispiel für Beratungen, Bibliotheksführungen und noch mehr Angebote zur Leseförderung und Medienkompetenz.

FAQ – Weitere häufig gestellte Fragen

Wo bleiben die bekannten Ansprechpartner:innen?

Es wird nach wie vor eine Theke als Anlaufstelle im Eingangsbereich der Bücherei geben. Dort werden Medien verbucht, die nicht über die Selbstverbuchung verliehen werden, können Barzahlungen getätigt und natürlich Fragen gestellt und Hilfestellung an den Geräten erbeten werden.

Ist es schwierig, die Medien selbst zu verbuchen?

Nein, die Verbuchung und Rückgabe wird sehr einfach sein. Mitarbeiter:innen geben am Anfang Hilfestellung, außerdem führen Informationen auf dem Bildschirm durch den Vorgang.

Wer hilft mir, wenn ich Probleme oder eine Frage habe?

Die zukünftige Theke im Eingangsbereich wird immer mit Mitarbeiter:innen besetzt sein, die Fragen beantworten oder Hilfestellungen geben können. Darüber hinaus bleiben die bisherigen Thekenplätze in der Bücherei ebenfalls besetzt.

Was für Vorteile hat die neue Verbuchungstechnik für mich?
  • Die Wartezeit bei Verbuchung und Rückgabe reduziert sich durch die Verdoppelung der Ausleih- und Rückgabeplätze.
  • Durch die geplante Außenrückgabe im Windfang werden Ausleiher:innen unabhängig von den Öffnungszeiten der Bücherei. Medien können rund um die Uhr, also auch am Wochenende, vor oder nach Öffnung der Bücherei, abgegeben werden. Dadurch können Versäumnisgebühren vermieden werden.
  • Die Selbstverbuchung bietet mehr Privatsphäre: keiner muss mehr erfahren, was von Ihnen ausgeliehen wird.
Können Spiele auch selbst verbucht werden?

Spiele werden von der Selbstverbuchung ausgeschlossen sein. Das heißt, sie werden auch zukünftig in der Kinderbücherei verbucht und die Spieleteile nach der Rückgabe gezählt.

Werden auf dem neuen Büchereiausweis persönliche Daten gespeichert?

Nein, auch auf dem neuen RFID-Ausweis werden nur die Kennung der Bücherei und die Ausweisnummer gespeichert. Alle anderen Daten können wie bisher nur an den Ausleih- oder Informationsstellen abgerufen werden, dazu ist der Zugriff auf das bibliotheksinterne EDV-System die Voraussetzung.

Sind meine Medien in der Onleihe noch hinterlegt, wenn ich meinen Ausweis tausche?

Damit Ihre gespeicherten Daten weiterhin abrufbar sind, haben wir bereits im November 2023 eine System-Umstellung vorgenommen. Sie können sich sofort nach dem Ausweis-Tausch mit Ihrer neuen Ausweisnummer und Ihrem Geburtsdatum (in der Form TT.MM.JJJJ – Beispiel: 03.04.1967) bei der Onleihe anmelden und haben weiterhin Zugriff auf Ihre ausgeliehenen Medien.

Was heißt RFID und wie funktioniert die Technik?

RFID steht für Radio Frequency Identification und ist eine Technologie, um Objekte mittels Funksignalen zu erfassen und zu orten. Die Objekte werden hierbei durch RFID-Tags (auch Etiketten oder Transponder genannt) markiert. Ein RFID-Tag enthält zumeist einen Schaltkreis (Speicher + Prozessor) und eine Antenne. Um mit einem RFID-Tag zu kommunizieren, wird ein Sende-/Empfangsgerät benötigt („RFID-Reader“), welches die Antenne über Funkwellen mit Strom versorgt („Induktion“) und danach mit dem Schaltkreis kommuniziert.
Die Identifikation mittels Radiofrequenzen wird in verschiedenen Frequenzbereichen betrieben. Die Frequenzbereiche sind untereinander inkompatibel, Tags sind nur in einem Frequenzbereich betreibbar, die Schreib-/Lesegeräte sind ebenfalls dediziert auf den Frequenzbereich.

Dieser Text ist ein leicht gekürzter Auszug aus dem „Handbuch IT in Bibliotheken“, das unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 (CC-BY 4.0) steht.

Arbeitet das Team der Stadtbücherei während der Umbauphase oder haben alle frei?

Auch bei geschlossenen Türen gibt es in der Stadtbücherei viel zu tun. Möbel sind ein- und auszuräumen, neue Medien müssen weiterhin eingearbeitet und die Wiedereröffnung vorbereitet werden. Hinzu kommen Auskunftsdienste am Telefon und per E-Mail, die Schulung an den neuen Geräten und und und… Schauen Sie gerne regelmäßig in unser Online-Baustellentagebuch und lassen Sie sich überraschen. Hinter der geschlossenen Büchereitür passiert mehr als Sie denken.